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sud-sardegna

Siliqua

Einwohner
3.558
Fläche
189.85 km²
Höhe
66 m
Website
Offiziell

Überblick

Siliqua ist eine historische Bezeichnung im Kontext der numismatischen Geschichte Sardiniens und des Römischen Reiches. Als kleiner, dünner Silbermünzentypus ersetzte die Siliqua im 4. Jahrhundert n. Chr. den bis dahin gebräuchlichen Argenteus. Die Einführung dieser Währungseinheit um das Jahr 320 markiert einen wesentlichen Wandel im römischen Finanzsystem. In der Region Sardinien verweist der Name heute auf eine Gemeinde in der Provinz Sud Sardegna, die tief in der antiken Geschichte verwurzelt ist. Die numismatische Bedeutung der Siliqua unterstreicht die wirtschaftshistorische Rolle, die solche Zahlungsmittel in den Handelsbeziehungen des Mittelmeerraums und auf der Insel Sardinien während der Spätantike spielten.

Geschichte

Die Geschichte der Siliqua beginnt im 4. Jahrhundert n. Chr., als sie als neue Form der römischen Silberwährung eingeführt wurde. Ab etwa 320 n. Chr. löste diese kleine und dünne Münze den zuvor etablierten Argenteus ab. Diese numismatische Entwicklung war Teil größerer Reformen im spätantiken römischen Geldsystem. Die Verwendung solcher Silbermünzen war auch für die Verwaltung und den Handel auf Sardinien von Bedeutung, da die Insel als wichtiger Außenposten des Reiches fungierte. Die materielle Beschaffenheit der Siliqua reflektiert die ökonomischen Bedingungen ihrer Entstehungszeit, in der das Gewicht und die Reinheit von Edelmetallmünzen entscheidende Faktoren für die Stabilität des Handelsflusses darstellten.

Highlights

Numismatische Bedeutung als römische SilbermünzeEinführung als Nachfolger des Argenteus um 320 n. Chr.Spätantike Währungsgeschichte

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